Taping oder geeignete
Einlagen können bei ausgewählten Befunden ergänzend erprobt werden. Entscheidend ist, ob sie eine hilfreiche Bewegung erleichtern und zum Plan passen. Sie ersetzen den aktiven Aufbau nicht. Auch Schmerzmittel werden nur nach Abwägung von Nutzen, Risiken und Ihren übrigen Medikamenten eingesetzt. Bei einem zusätzlich festgestellten, passenden Gelenk- oder Knorpelbefund können außerdem
Hyaluronsäure oder
PRP erwogen werden. Ob eine solche Injektion sinnvoll ist, besprechen wir anhand der konkreten Diagnose sowie des möglichen Nutzens und der Risiken. Sie gehört nicht zur üblichen Behandlung eines patellofemoralen Schmerzsyndroms ohne entsprechenden Zusatzbefund.
Eine Operation gehört bei einem reinen patellofemoralen Schmerzsyndrom nicht zur üblichen ersten Behandlung. Ergibt die Untersuchung eine andere Ursache, beispielsweise wiederholte Luxationen oder eine relevante Gelenkveränderung, wird diese gesondert beurteilt. Die Behandlung orientiert sich an der geklärten Ursache, nicht allein am Ort des Schmerzes.