Überblick
Ihre Diagnose verstehen
Auf dem Arztbrief steht ein Begriff, den Sie bisher nicht kannten. Im Gespräch war vieles verständlich, zu Hause tauchen dann weitere Fragen auf. Was bedeutet diese Diagnose für meinen Alltag? Erklärt sie die Beschwerden? Und welche Möglichkeiten habe ich jetzt?
Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie unsere Informationen zu orthopädischen Krankheitsbildern und zur Osteoporose. Sie können mit dem Namen Ihrer Diagnose beginnen und sich von dort zu Untersuchungen, Behandlungsmöglichkeiten und den zuständigen Ärzten orientieren. Dafür müssen Sie den Befund noch nicht vollständig verstanden haben. Die zusammengestellten Inhalte helfen Ihnen, sich fehlende Informationen selbstständig zu erschließen und Ihre Fragen für das Gespräch zu sammeln.

Krankheitsbilder nach Körperregion
Wählen Sie zuerst die Körperregion. Innerhalb der Bereiche finden Sie die Krankheitsbilder alphabetisch geordnet. Wenn Sie bereits den Namen Ihrer Diagnose kennen, können Sie auch das Verzeichnis von A bis Z weiter unten nutzen.
Kopf und Nacken
Schulter
Hand und Handgelenk
Wirbelsäule
- Bandscheibenvorfall – wenn Schmerzen in Arm oder Bein ziehen
- Facettengelenksarthrose – Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke
- Haltung, Belastung und Fehlstatik – Beschwerden bei Bewegung und Belastung
- Hexenschuss und akute Rückenschmerzen – wenn der Rücken plötzlich schmerzt
- ISG-Schmerzen und ISG-Arthrose – Beschwerden tief im Rücken und Gesäß
- Neuroforamenstenose – wenn der Nervenaustritt enger wird
- Skoliose – seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule
- Spinalkanalstenose – wenn Gehen zunehmend schwerfällt
- Wirbelkörperbruch – Bruch eines Wirbels
Hüfte
Knie
- Bakerzyste – Schwellung in der Kniekehle
- Kniearthrose – Schmerzen und Steifigkeit im Knie
- Kreuzbandriss – wenn das Knie nachgibt
- Meniskusschaden – Beschwerden beim Beugen und Drehen
- O- und X-Beine – veränderte Beinstellung
- Patellofemorale Beschwerden – Schmerzen rund um die Kniescheibe
- Wiederholte Patellaluxation – wenn die Kniescheibe herausspringt
Fuß und Sprunggelenk
- Achillessehnenbeschwerden – Schmerzen hinten an der Ferse
- Arthrose im oberen Sprunggelenk – wenn Gehen und Abrollen schwerfallen
- Diabetischer Fuß – Druckstellen bei Diabetes ernst nehmen
- Druckschwielen und Hühneraugen – wenn jeder Schritt drückt
- Hallux rigidus – wenn die Großzehe steif wird
- Hallux valgus – wenn Schuhe am Ballen drücken
- Knick-, Senk- und Spreizfuß bei Erwachsenen – wenn die Fußform Beschwerden macht
- Krallenzehen und Hammerzehen – gekrümmte Zehen und Druck im Schuh
- Metatarsalgie – Schmerzen unter dem Fußballen
- Plantarfasziitis – Schmerzen unter der Ferse
Verstehen
Mit einem bekannten Begriff beginnen
Suchen Sie im alphabetischen Verzeichnis nach dem Begriff aus Ihrem Arztbrief. Manche Erkrankungen haben einen medizinischen und einen gebräuchlichen Namen. Auf den jeweiligen Seiten erklären wir die Bezeichnungen und ordnen ein, welche Fragen für die weitere Versorgung wichtig sind.
Sie können den Text zunächst mit einer konkreten Frage lesen: Möchten Sie wissen, wie die Diagnose gestellt wird, welche Behandlung infrage kommt oder was Sie selbst beitragen können? Es ist nicht nötig, sich vor einem Termin durch alle verlinkten Seiten zu arbeiten. Die Informationen sollen Ihnen das Gespräch erleichtern.
Krankheitsbilder von A bis Z
- Achillessehnenbeschwerden – Schmerzen hinten an der Ferse
- Arthrose im oberen Sprunggelenk – wenn Gehen und Abrollen schwerfallen
- Arthrose – Gelenkveränderungen und Beschwerden verstehen
- Bakerzyste – Schwellung in der Kniekehle
- Bandscheibenvorfall – wenn Schmerzen in Arm oder Bein ziehen
- Diabetischer Fuß – Druckstellen bei Diabetes ernst nehmen
- Druckschwielen und Hühneraugen – wenn jeder Schritt drückt
- Facettengelenksarthrose – Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke
- Fibromyalgie – anhaltende Schmerzen in mehreren Körperregionen
- Frozen Shoulder – wenn die Schulter zunehmend steif wird
- Hallux rigidus – wenn die Großzehe steif wird
- Hallux valgus – wenn Schuhe am Ballen drücken
- Haltung, Belastung und Fehlstatik – Beschwerden bei Bewegung und Belastung
- Hand- und Fingerarthrose einschließlich Rhizarthrose – Schmerzen in Hand und Fingern
- Hexenschuss und akute Rückenschmerzen – wenn der Rücken plötzlich schmerzt
- Hüftarthrose – wenn Gehen und Anziehen schwerfallen
- Hüftdysplasie – wenn die Hüftpfanne den Hüftkopf zu wenig überdacht
- ISG-Schmerzen und ISG-Arthrose – Beschwerden tief im Rücken und Gesäß
- Kalkschulter – Kalkablagerungen und Schulterschmerzen
- Karpaltunnelsyndrom – Kribbeln und Taubheit in der Hand
- Knick-, Senk- und Spreizfuß bei Erwachsenen – wenn die Fußform Beschwerden macht
- Kniearthrose – Schmerzen und Steifigkeit im Knie
- Krallenzehen und Hammerzehen – gekrümmte Zehen und Druck im Schuh
- Kreuzbandriss – wenn das Knie nachgibt
- Meniskusschaden – Beschwerden beim Beugen und Drehen
- Metatarsalgie – Schmerzen unter dem Fußballen
- Muskelverspannungen und myofasziale Schmerzen – schmerzhafte, verspannte Muskeln
- Neuroforamenstenose – wenn der Nervenaustritt enger wird
- O- und X-Beine – veränderte Beinstellung
- Osteoporose – wenn Knochen leichter brechen
- Patellofemorale Beschwerden – Schmerzen rund um die Kniescheibe
- Plantarfasziitis – Schmerzen unter der Ferse
- Rotatorenmanschettenriss – Sehnenriss an der Schulter
- Schulterarthrose – Schmerzen und Steifigkeit im Schultergelenk
- Schulterimpingement – Schmerzen beim Heben des Arms
- Skoliose – seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule
- Spinalkanalstenose – wenn Gehen zunehmend schwerfällt
- Tennis- und Golferellenbogen – Schmerzen beim Greifen und Tragen
- Trochanterbeschwerden – Schmerzen seitlich an der Hüfte
- Wiederholte Patellaluxation – wenn die Kniescheibe herausspringt
- Wirbelkörperbruch – Bruch eines Wirbels
Weitere Informationen
Eine Diagnose erklärt noch nicht Ihre ganze Situation
Ein Bildbefund kann Fragen aufwerfen, die sich aus den Bildern allein nicht beantworten lassen. Je nach untersuchter Struktur kann das einen Ultraschall-, Röntgen- oder MRT-Befund betreffen. Bei Rückenschmerzen zeigen sich zum Beispiel Veränderungen an Bandscheiben oder Gelenken, die auch bei Menschen ohne entsprechende Beschwerden vorkommen. Entscheidend ist deshalb, ob ein Befund zu Ihren Beschwerden und zur ärztlichen Untersuchung passt.
Für das Gespräch interessiert uns auch, was sich verändert hat: welche Bewegung Ihnen schwerfällt, ob Sie schlechter schlafen oder welche Aktivität Sie vermissen. Solche Beobachtungen helfen, ein Behandlungsziel zu beschreiben. Der Name einer Erkrankung allein sagt noch nicht, welcher nächste Schritt für Sie sinnvoll ist.
Sie kennen Ihre Beschwerden aber noch keine Diagnose
Wenn Sie noch keinen medizinischen Begriff haben, beginnen Sie bei der Suche auf unserer Website am besten im Bereich „Beschwerden“. Dort können Sie die Körperregion auswählen, um die es Ihnen geht. Rückenschmerzen führen beispielsweise zunächst zur Einordnung der Beschwerden und erst anschließend zu möglichen Ursachen.
Sie müssen sich anhand ähnlicher Beschreibungen keine Diagnose selbst zuordnen. Auch wenn mehrere Stellen betroffen sind oder Ihr Anliegen nicht genau in das Verzeichnis passt, können Sie es der Praxis in Ihren eigenen Worten schildern. Eine Beschreibung wie „Ich kann nicht mehr so weit gehen wie früher“ ist für den Einstieg hilfreich.
Osteoporose hat einen eigenen Zugang
Knochengesundheit betrifft das gesamte Skelett. Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung und lässt sich deshalb nicht auf eine einzelne Körperregion wie Knie, Hüfte oder Rücken begrenzen. Vielleicht möchten Sie einen DXA-Befund verstehen oder nach einem Knochenbruch klären, ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind. Unter „Knochengesundheit und Osteoporose“ finden Sie dafür Ihren eigenen Einstieg.
Die Krankheitsseite „Osteoporose“ erklärt die Diagnose. Die Schwerpunktseite unseres Zentrums beschreibt die osteologische Versorgung bei OrthoCoast in Wolgast. So können Sie unterscheiden, ob Sie zunächst eine medizinische Erklärung suchen oder wissen möchten, wie eine Betreuung bei uns aussehen kann.
Vom Lesen zum persönlichen Gespräch
Notieren Sie sich beim Lesen die Fragen, die für Sie offenbleiben. Hilfreich kann sein, den Arztbrief und vorhandene Untersuchungsunterlagen zum Termin mitzubringen. Zu einer Bildgebung gehören nach Möglichkeit sowohl der schriftliche Befund als auch die Bilder, beispielsweise auf CD oder über einen QR-Code.
Wenn Sie bereits eine Therapie begonnen haben, berichten Sie bitte auch darüber. Was hat Ihnen geholfen, was war schwierig und welche Fragen sind dabei entstanden? Diese Erfahrungen gehören zur weiteren Einordnung. Über „Termin und Anliegen“ finden Sie den nächsten organisatorischen Schritt.
Häufige Fragen
Mein Befund nennt mehrere Diagnosen. Wo beginne ich?
Mein Begriff steht nicht im Verzeichnis. Bedeutet das, dass OrthoCoast dafür nicht zuständig ist?
Kann ich nach dem Lesen direkt eine bestimmte Behandlung auswählen?
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