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Schwerpunkt

Sehnen und Sportorthopädie für Ihren aktiven Alltag

Sie möchten wieder regelmäßig schwimmen, die nächste Wanderung schaffen oder ohne ständiges Nachdenken kräftig zugreifen können. Doch nach jeder Steigerung melden sich die Beschwerden zurück. Wer so zwischen Entlastung und erneutem Versuch pendelt, braucht mehr als die Aufforderung, sich zu schonen oder wieder zu trainieren.

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Verstehen

Ausführliche Einordnung

Bei OrthoCoast in Wolgast betrachten wir Sehnen- und Muskelbeschwerden zusammen mit den Anforderungen Ihres Alltags und Ihrer sportlichen Aktivität. Wir möchten verstehen, welche Belastung Sie derzeit vertragen, was die Beschwerden erklärt und wie ein sinnvoller nächster Schritt aussehen kann. Sportorthopädie setzt dafür weder Wettkämpfe noch ein bestimmtes Alter voraus.

Für welche Fragen Sie sich an uns wenden können

Eine Sehne kann beim Sport auffallen, aber genauso beim Tragen, Arbeiten über Kopf oder wiederholten Greifen. Manchmal gibt es einen nachvollziehbaren Belastungswechsel. In anderen Fällen kommen Beschwerden ohne klaren Anlass auf. Auch nach einer längeren Pause kann sich die Frage stellen, wie der Wiedereinstieg gelingen soll. Zu unserem Versorgungsbereich gehören Sehnen- und Muskelbeschwerden, konservative Gelenkbehandlung sowie Bewegungs- und Trainingsberatung. Wir ordnen mit Ihnen ein, welche dieser Aufgaben im Vordergrund steht. Ein bereits bekannter Tennisellenbogen braucht eine andere Erklärung als ein noch ungeklärter Schmerz nach einer Verletzung. Bei einer akuten Verletzung mit plötzlich deutlichem Funktionsverlust, Fehlstellung oder starken Schmerzen ist zunächst eine dringende medizinische Abklärung nötig. Dasselbe gilt bei neuen erheblichen Gefühls- oder Kraftstörungen und bei einer heißen Schwellung mit Fieber. Der geplante Trainingsaufbau darf eine notwendige Akutversorgung nicht ersetzen.

Was wir unter einer Sehnenbeschwerde verstehen

Sehnen übertragen Muskelkraft auf den Knochen. Wenn eine Sehne schmerzt, ist damit jedoch noch nicht geklärt, welche Veränderung vorliegt und wie belastbar sie aktuell ist. Der häufig verwendete Begriff Tendinopathie bezeichnet eine Sehnenerkrankung; er ist keine genaue Anleitung für eine bestimmte Therapie. Eine länger bestehende Reizung, eine akute Verletzung und Beschwerden aus einem benachbarten Gelenk müssen voneinander unterschieden werden. Deshalb leiten wir aus einer vermuteten „Entzündung“ nicht automatisch eine entzündungshemmende Spritze ab. Die Behandlung soll sich an der tatsächlichen Situation orientieren. Zur Einordnung gehören der Verlauf, die Untersuchung und bei Bedarf ergänzende Bilder.

Weitere Informationen

Ihre Aktivität ist ein Teil der Diagnostik

Wir möchten wissen, was Sie tun und was Sie wieder tun möchten. Wie oft trainieren Sie? Welche Bewegung löst die Beschwerden aus? Haben sich Umfang, Intensität oder Pausen verändert? Bei beruflichen oder häuslichen Belastungen interessieren uns dieselben Zusammenhänge. Eine genaue Tätigkeitsbeschreibung hilft oft mehr als die allgemeine Angabe „viel Bewegung“. Dabei bleiben Ihre Möglichkeiten wichtig. Ein umfangreiches Übungsprogramm ist wenig hilfreich, wenn es sich im Alltag nicht umsetzen lässt. Sprechen Sie deshalb offen an, welche Zeit, Unterstützung oder Ausrüstung Ihnen zur Verfügung steht und was Sie verunsichert. Daraus lassen sich gemeinsam realistischere nächste Schritte entwickeln. Die körperliche Untersuchung verbindet diese Angaben mit Beweglichkeit, Kraft und ausgewählten Funktionstests. Ultraschall kann bei einer passenden Frage Einblicke in Sehnen und andere Weichteile geben, auch während geeigneter Bewegungen. Eine weiterführende MRT- oder CT-Untersuchung veranlassen wir bei Bedarf extern. Nicht jeder Trainingsschmerz erfordert sämtliche diagnostischen Verfahren.

Belastung anpassen und wieder aufbauen

Bei vielen länger bestehenden Sehnenreizungen gehört angepasste Bewegung zur Behandlung. Dabei werden besonders reizende Belastungen zunächst verändert und geeignete Übungen schrittweise aufgebaut. Längere vollständige Ruhigstellung ist dafür meist kein guter Ersatz. Diese Aussage gilt jedoch nicht ungeprüft für einen frischen Riss oder eine andere akute Verletzung. Wir besprechen mit Ihnen, welche Ziele der Aufbau verfolgen soll. Für den Alltag kann das zuverlässiges Tragen sein, für den Sport eine bestimmte Bewegung oder Trainingsdauer. Die Belastung lässt sich dann an einer nachvollziehbaren Aufgabe beurteilen. Eine geringere Schmerzstärke allein beantwortet noch nicht jede Frage zur Rückkehr in volle Belastung. Welche Übungen und welche Steigerung sinnvoll sind, hängt unter anderem von der betroffenen Struktur und dem bisherigen Verlauf ab. Physiotherapeutische Anleitung kann helfen, Bewegungen sicher zu erlernen. Wir vermeiden pauschale Trainingspläne für alle Sehnenprobleme. Wenn Beschwerden deutlich zunehmen oder neue Einschränkungen auftreten, sollte das Vorgehen überprüft werden, statt allein nach Kalender weiterzusteigern.

Zusätzliche Behandlungen bewusst abwägen

Neben der Bewegungs- und Trainingsberatung kommen je nach Befund weitere Maßnahmen infrage. Dazu können eine medikamentöse Schmerzlinderung, orthopädische Hilfsmittel oder ergänzende physikalische Behandlung gehören. Welche Rolle eine Maßnahme hat, erläutern wir anhand Ihres Problems. Sie sollte einen erkennbaren Zweck erfüllen, beispielsweise eine konkrete Belastung vorübergehend erleichtern. In unserer Praxis gehören radiale und fokussierte Stoßwellentherapie zum Angebot. Auch ACP/PRP ist als Verfahren vorhanden. Daraus folgt keine allgemeine Empfehlung bei Sehnenbeschwerden: Nutzen, Unsicherheiten und Risiken unterscheiden sich je nach Diagnose und Verfahren. Auf den jeweiligen Therapieseiten finden Sie die ausführlichere Einordnung. Im Gespräch prüfen wir, ob eine zusätzliche Maßnahme gegenüber den Alternativen überhaupt sinnvoll erscheint. Eine Massagebehandlung bei Myogelosen, also umschriebenen muskulären Verhärtungen, gehört ebenfalls zum physikalischen Angebot. Diese Einordnung macht Massage nicht automatisch zur Behandlung einer Sehnenerkrankung. Zusätzliche Verfahren ersetzen nicht automatisch einen notwendigen gemeinsam geplanten Belastungsaufbau.

Wann ein erneuter Blick auf den Verlauf wichtig ist

Sehnenbeschwerden können Geduld erfordern. Wir möchten mit Ihnen dennoch eine Orientierung entwickeln, woran sich Veränderung erkennen lässt. Wird eine bestimmte Alltagsbewegung leichter? Lässt sich die Belastung besser dosieren? Treten neue Beschwerden auf? Ihre Rückmeldung hilft, das Vorgehen anzupassen. Bleibt eine Verbesserung aus, überprüfen wir mit Ihnen, ob die bisherige Einordnung ausreichend ist und welche Faktoren noch berücksichtigt werden müssen. Dazu können die tatsächliche Belastung, Begleiterkrankungen oder neue Untersuchungsbefunde gehören. Auch die Frage nach weiterführender fachärztlicher oder operativer Beurteilung kann sich stellen. Ein konservativer Ansatz soll eine begründete andere Versorgung nicht ausschließen.

So beginnen wir mit Ihrem Anliegen

Nutzen Sie den Einstieg „Termin und Anliegen“ und beschreiben Sie die betroffene Region, die Dauer der Beschwerden und die Aktivität, zu der Sie zurückkehren möchten. Bereits vorhandene Befunde und eine Liste bisheriger Behandlungen helfen bei der Vorbereitung. Wenn der digitale Zugang nicht passt, stimmen Sie das Anliegen telefonisch mit uns ab. Eine auswärtige Empfehlung für eine bestimmte Therapie bringen Sie bitte zum ärztlichen Gespräch mit. Nach einer Empfehlung in unserer eigenen Sprechstunde vereinbaren wir den passenden weiteren Terminweg. Sie müssen vor dem ersten Kontakt kein Verfahren auswählen.

Wichtig für Ihre Entscheidung

Ärztliche Ansprechpartner und Kostenklärung

Zu Ihren ärztlichen Ansprechpartnern für Sehnen- und Muskelbeschwerden sowie Sportorthopädie gehören Priv. Doz. Dr. med. habil. Richard Kasch, Dr. med. Christoph Jährling, Björn Weidemann und Dipl. med. Matthias Dallmann. Dipl. med. Dallmanns Vertretung wird persönlich abgestimmt. Nicht jede sportorthopädische Abklärung ist eine Selbstzahlerleistung. Wenn Sie als gesetzlich versicherter Patient eine Leistung selbst bezahlen möchten, die Ihre Krankenkasse nicht übernimmt, erhalten Sie vorab einen Kostenvoranschlag. Wir besprechen Leistungsumfang und voraussichtliche Kosten. Erst nach Ihrer Unterschrift zur Bestätigung des Behandlungswunsches und der Kostenübernahme wird diese Leistung erbracht.

Unsere Ärzte für diesen Fachbereich

Hier lernen Sie unsere Ärzte für Sehnen- und Belastungsbeschwerden kennen. Im Gespräch geht es auch darum, welche Aktivitäten Sie wieder aufnehmen möchten.

Häufige Fragen

Bin ich hier richtig, wenn ich keinen Sport treibe?
Ja. Unser Versorgungsbereich umfasst auch Sehnen- und Muskelbeschwerden bei Alltags- oder Arbeitsbelastung. Im Gespräch geht es um Ihre Funktion und Ihr Ziel, nicht um einen sportlichen Leistungsnachweis.
Ist Schonung bei jeder Sehnenbeschwerde die richtige Lösung?
Nein. Vorübergehende Entlastung und späterer gezielter Aufbau können unterschiedliche Aufgaben haben. Ob Schutz, Bewegung oder weitere Abklärung im Vordergrund steht, hängt insbesondere davon ab, ob eine Reizung oder eine akute Verletzung vorliegt.
Kann eine Injektion den Trainingsaufbau ersetzen?
Das lässt sich nicht pauschal zusagen. Eine Injektion braucht eine konkrete Indikation und eine Abwägung von Nutzen und Risiken. Welche Maßnahmen zur Belastbarkeit beitragen sollen, wird im Gesamtplan besprochen.
Wann darf ich wieder vollständig trainieren?
Dafür gibt es keine gemeinsame Frist für alle Erkrankungen. Entscheidend sind Diagnose, Verlauf, Funktion und die Anforderungen Ihrer Aktivität. Sprechen Sie auch geplante Wettkämpfe oder Reisen an, damit wir das Ziel realistisch einordnen können.
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