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Überblick

Knochengesundheit und Osteoporose

Ihre Knochen spüren Sie im Alltag meistens nicht. Sie tragen Sie bei der Arbeit, auf Reisen und beim Spaziergang, ohne dass Sie darüber nachdenken müssen. Vielleicht hat sich das geändert: durch einen Knochenbruch, einen Messbefund oder die Erfahrung eines Angehörigen mit Osteoporose.

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Verstehen

Ausführliche Einordnung

Wenn Sie wissen möchten, wie belastbar Ihre Knochen sind und was Sie für ihre Gesundheit tun können, finden Sie hier den passenden Einstieg zu diesem Themenbereich. Eine konkrete Diagnose oder Schmerzen sind dafür keine Voraussetzung. Entscheidend ist zunächst, welche Frage Sie klären möchten.

Sie möchten Ihr persönliches Risiko verstehen

Vielleicht haben Sie selbst noch keinen Bruch erlitten, nehmen aber ein Medikament, das die Knochen beeinflussen kann. Oder Osteoporose kommt in Ihrer Familie vor und Sie fragen sich, ob Sie das Thema ansprechen sollten. Solche Beobachtungen sind ein guter Ausgangspunkt für ein ärztliches Gespräch. Bei der Risikoeinschätzung werden unter anderem frühere Brüche, Erkrankungen, Medikamente und Stürze berücksichtigt. Eine DXA-Messung kann diese Beurteilung ergänzen, wenn sie für die Fragestellung sinnvoll ist. Auf der Seite „Osteoporose-Abklärung“ erfahren Sie mehr darüber, wie die Informationen zusammengeführt werden.

Weitere Informationen

Bei Ihnen wurde Osteoporose festgestellt

Eine Diagnose kann erleichtern, weil ein Befund nun einen Namen hat. Sie kann aber auch verunsichern: Ist mein Körper jetzt empfindlich? Kann ich weiter im Garten arbeiten? Muss ich dauerhaft Medikamente nehmen? Die Seite „Osteoporose“ erklärt, was sich am Knochen verändert und welche Bedeutung das für Bewegung und Behandlung hat. Sie soll Ihnen helfen, die Fragen für Ihr persönliches Gespräch zu sortieren. Die Diagnose allein beantwortet noch nicht, wie hoch Ihr individuelles Risiko ist oder welche Therapie zu Ihnen passt.

Sie haben bereits einen Knochenbruch erlebt

Nach einem Bruch möchten Sie verständlicherweise erst einmal wieder sicher gehen, sich anziehen oder Ihren Alltag ohne fremde Hilfe bewältigen. Gleichzeitig kann es wichtig sein, der Ursache des Bruchs nachzugehen. Besonders bei einem Bruch nach geringer Belastung stellt sich die Frage nach der Knochenfestigkeit. Eine osteologische Abklärung ergänzt in dieser Situation die Behandlung und Rehabilitation des Bruchs. Bringen Sie vorhandene Berichte und Informationen zum Unfallhergang mit. Wenn es noch um akute Schmerzen oder die unmittelbare Versorgung einer Verletzung geht, braucht dies zunächst die entsprechende zeitnahe medizinische Beurteilung.

Ihnen wurde eine Knochendichtemessung empfohlen

Die DXA-Knochendichtemessung liefert eine wichtige Information für die Beurteilung Ihrer Knochen. Wie die Untersuchung abläuft und was die Werte bedeuten, erläutern wir auf der Diagnostikseite. Dort erfahren Sie auch, weshalb ein T-Score keine vollständige Risikobewertung ersetzt. Wenn eine Messung bereits erfolgt ist, kann das Verständnis des Befundes der sinnvollere nächste Schritt sein als eine sofortige Wiederholung. Für einen Vergleich sind vollständige Vorbefunde hilfreich. Sie müssen aus den Zahlen nicht selbst eine Diagnose oder Therapieentscheidung ableiten. Diese ärztliche Einordnung übernehmen wir für Sie.

Sie suchen eine osteologische Betreuung

Unser Zentrum für Osteoporose und Osteologie in Wolgast verbindet Abklärung, Behandlung und Verlaufskontrolle. Prof. Dr. med. habil. Hans-Christof Schober, Dr. med. Christoph Jährling, Björn Weidemann und Priv. Doz. Dr. med. habil. Richard Kasch betreuen diesen Bereich. Prof. Schober, Dr. med. Jährling und Herr Weidemann führen die Bezeichnung Osteologe DVO. Zum Versorgungsangebot gehören die Frakturrisikobewertung, DXA-Befundbewertung, osteologische Labordiagnostik und medikamentöse Osteoporosetherapie. Beratung zu Ernährung, Bewegung und Sturzprävention ergänzt die Behandlung. Wenn bereits eine andere Praxis mit Ihrer osteologischen Betreuung begonnen hat, finden Sie auf unserer Schwerpunktseite Hinweise zur Abstimmung einer möglichen Übernahme.

Was Sie selbst zur Knochengesundheit beitragen können

Sichere Bewegung, Muskelkraft und Gleichgewicht unterstützen einen aktiven Alltag. Was dafür geeignet ist, hängt von Ihren Möglichkeiten ab. Nach einem Bruch oder bei anderen Erkrankungen sollten Belastungen individuell abgestimmt werden. Auch Ernährung, ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und die Vermeidung von Stürzen spielen eine Rolle. Lassen Sie sich beraten, bevor Sie mehrere Nahrungsergänzungsmittel kombinieren. Ein sinnvoller Plan berücksichtigt das, was Sie bereits tun, und setzt dort an, wo tatsächlich Bedarf besteht.

Welche Frage möchten Sie zuerst klären

Sie können von hier direkt zur Osteoporose, zur DXA-Messung, zur Abklärung oder zum osteologischen Schwerpunkt gehen. Wenn Sie lieber persönlich besprechen möchten, welcher Weg passt, schildern Sie Ihr Anliegen der Praxis. Eine Frage wie „Ich hatte einen Bruch und möchte mein weiteres Risiko verstehen“ reicht als Anfang.

Ablauf & nächster Schritt

Knochengesundheit beginnt vor dem nächsten Bruch

Die Festigkeit eines Knochens lässt sich von außen nicht zuverlässig einschätzen. Auch Menschen, die aktiv sind und sich gesund fühlen, können eine verminderte Knochendichte haben. Ob eine Abklärung sinnvoll ist, hängt von Ihrer persönlichen Risikosituation ab. Dabei geht es um eine praktische Frage: Was würde eine Untersuchung für Ihre weitere Versorgung verändern? Eine medizinisch begründete Einschätzung kann zeigen, dass allgemeine Maßnahmen ausreichen, dass genauer untersucht werden sollte oder dass eine gezielte Behandlung sinnvoll ist. Nicht jeder Mensch braucht dieselben Untersuchungen oder dieselbe Therapie. Unser gemeinsames Ziel ist, ein erhöhtes Risiko möglichst deutlich vor dem ersten Knochenbruch zu erkennen. Dafür kann es sinnvoll sein, Ihre Knochengesundheit bereits dann umfassender zu beurteilen, wenn noch keine Fraktur aufgetreten ist. Wir besprechen mit Ihnen, welcher Anlass eine Untersuchung rechtfertigt und was sich daraus für Sie ergibt.

Unsere Ärzte für diesen Fachbereich

Hier lernen Sie unser ärztliches Team für Knochengesundheit kennen. Wir besprechen gemeinsam, welche Fragen zu Ihren Knochen und Ihrem Alltag wichtig sind.

Häufige Fragen

Warum gibt es diesen Zugang unabhängig von den Körperregionen?
Knochengesundheit betrifft das gesamte Skelett und kann auch ohne eine schmerzende Stelle relevant sein. Der eigene Einstieg hilft Ihnen, mit einem Risikofaktor, einem Befund oder einer Diagnose direkt zur passenden Information zu gelangen.
Bedeutet ein Knochenbruch automatisch Osteoporose?
Nein. Der Unfallhergang, die Art des Bruchs und weitere Befunde müssen berücksichtigt werden. Ein Bruch nach geringer Belastung kann Anlass sein, die Knochenfestigkeit genauer zu untersuchen.
Ich habe keine Beschwerden. Muss ich trotzdem etwas tun?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wenn relevante Risikofaktoren bestehen, kann eine ärztliche Einschätzung sinnvoll sein. Sie sollte klären, ob eine Untersuchung Konsequenzen für Ihre Versorgung hätte.
Welche Unterlagen sind für die erste Einordnung hilfreich?
Hilfreich sind frühere DXA-Berichte, Angaben zu Knochenbrüchen, eine aktuelle Diagnosen- und Medikamentenliste sowie relevante Arztbriefe und Laborbefunde. Zu vorhandenen Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen bringen Sie bitte nach Möglichkeit sowohl den schriftlichen Befund als auch die Bilder mit, beispielsweise über einen QR-Code oder auf CD.
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